Montag, 14. Oktober 2013

Sozusagen vergnügt.....


spazierte ich am gestrigen Nachmittag, 
bei mir um die Ecke die Bamberger Strasse entlang.

Schön, dass ich meine Kamera dabei hatte!


Gerade zur rechten Zeit, als ich an diesem Haus vorbei kam, kam die Sonne heraus.


Ein Stückchen vorher, stand dieser schwarze Holunder im Vorgarten. 

Und bin die ganze Zeit am überlegen,
 was ich mit diesen reifen Holunder- Beeren alles machen könnte?

 

Die Apfelbäume habe ich in einem Schrebergarten entdeckt,
und dachte mir: 
Wow, da haben die Besitzer aber eine Menge Äpfel auf den Bäumen
und fotografierte sie.

Beim Fotografieren, wurde ich von den Besitzern der Äpfelbäume beobachtet.

Als ich am Gartentor vorbei kam,
 standen sie auch schon mit zwei riesengroßen Tüten,
 voll mit rotbackigen Äpfeln vor mir, 
um sie mir zu schenken.

Ich zog dankend und freudestrahlend weiter,
sie riefen mir noch hinterher:
Wenn ich noch mehr haben möchte, 
bräuchte ich einfach nur vorbei kommen.

Ich freute mich wie ein kleines Kind.

Jetzt überlege ich:
Was macht man mit so vielen Äpfeln ?
Sie schmecken übrigens sehr gut, genau mein Geschmack,
 etwas süß säuerlich.


Hier habe ich noch ein sehr schönes Gedicht, 
von meiner Enkeltochter,
das mich sehr leicht durch die kommende Woche bringen wird.

Vielleicht auch Dich!

 Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und daß es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
– Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
Daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins Blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen. Und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem. Daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.
Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!
Ich freue mich, daß ich ... Daß ich mich freu.


Mascha Kaléko



ღ-liche Grüße  von Inge

Kommentare:

  1. Liebe Inge,
    wunderschöne Fotos und das Gedicht von Mascha Kaleko rundet alles ab. Sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ich habe jedes ihrer WErke.
    Einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
    Irmi

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Inge,
    wie wäre es mit Bratapfelmarmelade oder Apfelmus?
    Hollunderbeeren kann man auch wunderbar zu Marmelade verarbeiten...Gemeinsam mit Äpfel und Birnen schmeckt das toll.

    Tina

    AntwortenLöschen

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